3 beliebte Hammer Boxsäcke unter der Lupe

Ein Hammer Boxsack ist für viele Menschen interessant, die mit dem Boxsack Training beginnen möchten. Aber die Wenigsten wissen worauf Sie bei ihrem Boxsack achten müssen.

Gehörst Du auch dazu? Keine Sorge, deine Fragen werden sich in den nächsten 10 Minuten klären.

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Worauf Du beim Kauf vom Hammer Boxsack achten musst

Wenn Du dir einen Hammer Boxsack, oder irgendeinen Boxsack, kaufen möchtest musst Du auf einige Dinge achten.

Du solltest unter anderem ein Auge auf die Sportart bzw. den Zweck, die Länge, das Gewicht, das Außenmaterial, die Preisklasse, den Lieferumfang und dein Budget haben.

Hast Du diese sieben Punkte im Blick, kann schonmal nicht so viel schiefgehen.

Sportart/Zweck

Deine Sportart ist extrem wichtig bei der Auswahl eines Boxsacks. Bist Du ein Thaiboxer und möchtest auch zu Hause alle Techniken trainieren? Oder bist Du ein Amateur-Boxer? Vielleicht willst Du dich aber auch nur auspowern?

Je nachdem wie deine Antwort auf diese Fragen lautet, brauchst Du einen anderen Boxsack. Der Zweck eines Boxsacks hat Einfluss auf alle anderen wichtigen Merkmale und sollte darum nicht von Dir vernachlässigt werden.

Sonst hast Du am Ende einen Boxsack der nicht zu Dir und deinem Training passt und darüber freut sich letztendlich nur der Typ bei Ebay.

Länge

Damit kommen wir auch schon zum nächsten Punkt. Bist Du ein Kickboxer der mit Lowkicks kämpft und trainiert, brauchst Du einen längeren Boxsack, als wenn Du hauptsächlich im DBV auf Medaillen-Jagd gehst. Es macht wenig Sinn, wenn Du die “Beine” an einem Boxsack bezahlst, diese aber nie angreifst.

Gewicht

Die Länge hat dabei einen sehr großen Einfluss auf das Boxsack Gewicht. Der längste Boxsack ist zwar nicht immer automatisch der schwerste Boxsack, aber sehr häufig.

Wichtig für das Boxsack Gewicht ist wieder der Zweck, für den Du den Boxsack kaufen möchtest. Geht es Dir um Schlaghärte und das Training von Tritten, kannst Du ruhig zu einem schwereren Boxsack greifen. Möchtest Du aber an deiner Hand-Augen-Koordination arbeiten, oder dein Karate Pointfighting verbessern, kann ein leichterer Boxsack Sinn machen.

Außenmaterial

Viele Leute sind bei Kampfsport-Equipment besessen vom Außenmaterial. Und auch ich muss gestehen, dass ich dazu gehöre. Für mich geht nichts über Echtleder-Equipment. Egal ob Boxhandschuhe oder Boxsäcke. In einer perfekten Welt würde ich Leder immer vorziehen.

Leider ist unsere Welt nicht perfekt. Leder ist mit Abstand am Teuersten und wird aus Tieren (durchaus ein Faktor für unsere Generation) hergestellt. Das ist für Tierfreunde, oder Menschen mit einem knappen Budget nicht unbedingt optimal.

Die nächstbessere Wahl ist Kunstleder. Hier hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan bei Boxsäcken und man kann diese Produkte auch als fortgeschrittener Sportler oft bedenkenlos vermöbeln.

Kunstleder wird gefolgt von Canvas und anderen Stoff-Lösungen. Für Beginner und Breitensportler, kann das eine super (und vor allem günstige) Lösung sein. Für den geübten Profi MMA-Fighter, ist das allerdings keine wirkliche Option (was er vermutlich besser weiß als ich)!

Preisklasse

Länge, Gewicht und Außenmaterial sind neben dem Hersteller die wichtigsten Faktoren für den Boxsack-Preis.

Ein kurzer, 10 kg Boxsack, aus Fallschirm-Stoff von einem No Name-Hersteller, wird immer günstiger sein als ein 40 kg Echtleder Boxsack von einem Markenhersteller. Nicht wirklich überraschend, oder?

Du solltest immer darauf achten, ob es nicht bessere Boxsäcke in der gleichen Preisklasse gibt und ein Auge darauf haben, was Du für Preis XY erwarten kannst.

Lieferumfang

Hierzu solltest Du immer auf den Lieferumfang schauen, damit Du am Ende nicht dein Budget für einen Boxsack überschreitest.

Dein Budget

Hast Du zum Beispiel ein Budget von 100 Euro und kaufst Dir davon einen Boxsack ohne Aufhängung, Handschuhe und Bandagen, kannst Du eine böse Überraschung erleben und dein Budget komplett sprengen. Denke also immer an die Dinge, die Du noch zum Boxsack Training brauchst und vergleiche dein Budget mit dem Lieferumfang.

Beliebte Boxsäcke von Hammer

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Hammer Black Kick

Der Black Kick ist wie der Name schon verrät, ein Hammer Boxsack für trittlastige Kampfsportarten. Spontan wären das zum Beispiel Muay Thai, Kickboxen mit Lowkicks oder MMA.

Das liegt vor allem an seiner Länge von 120 cm. Damit gehört er zwar nicht zu den größten Boxsäcken auf dem Markt, hat aber schon sehr viel mehr Trefferfläche, als klassische 30 x 80 cm Boxsäcke.

Außerdem wäre da noch sein Gewicht von 28 kg. Das ist nicht super schwer, aber auch alles andere als zu leicht.

Der Boxsack von Hammer besteht aus schwarzem Kunstleder mit einem weißen Aufdruck. Optisch finde ich ihn sehr gelungen!

Der Black Kick bewegt sich in der Preisklasse um 150 Euro und gehört damit ins gehobenere Preissegment für Kunstleder-Boxsäcke. Allerdings handelt es sich auch um ein qualitativ hochwertiges Produkt, bei dem der Preis durchaus berechtigt ist.

Der Lieferumfang des Hammer Boxsacks ist gut. Neben dem Boxsack erhälst Du eine Stahlkette und einen Drehwirbel. Wenn Du Boxhandschuhe zu Hause hast, kannst Du nach der Montage also sofort loslegen.

Mit einem Budget um die 200 Euro, könntest Du auf jeden Fall zum Black Kick greifen.

Wenn Du dir den Boxsack aus optischen Gründen bestellst, stell sicher, dass Du das richtige Produkt bekommst. Einige Käufer bei Amazon waren von Abweichungen vom Produktbild sehr enttäuscht. Ein weiterer Käufer findet den Boxsack in 30 x 140 zu leicht für Kicks. Daran solltest Du denken, wenn Du dir das Modell in 30 x 120 cm bestellst.

Meiner Meinung nach eignet sich dieser Hammer Boxsack aber für jeden, der zu Hause mit Schlägen und Tritten trainieren will. Bist Du sehr fortgeschritten und liegt dein Fokus rein auf Lowkicks, oder Du möchtest Middle-Kick Drills aus dem Muay Thai üben, solltest Du eventuell zu einem schwereren und/oder längeren Modell greifen.

Positives:
  • gute Größe
  • guter Preis
  • gute Verarbeitung
Negatives:
  • In 30 x 120 für manche Sportler eventuell zu leicht und zu kurz

Hammer Boxing Set Cobra

Dieser Hammer Boxsack ist eher etwas für den durchschnittlichen Freizeitsportler und Leute die an Cardiotraining interessiert sind.

Für diese Kategorie ist die Länge von 100 cm aber absolut großartig! Die meisten klassischen Boxsack Sets für Zuhause sind 30 x 80 cm groß und nicht 30 x 100.

Das Gewicht von 18 kg ist hingegen wieder klassischer Durchschnitt. Hier wird deutlich, dass er für MTBD-Wettkämpfer und fortgeschrittene Kickboxer einfach zu leicht ist.

Das Außenmaterial besteht aus Nylon. Auch das ist für harte Middlekicks nicht wirklich optimal. Wenn Du dich aber nur Zuhause auspowern willst und nicht versuchst den Boxsack zu töten, dürfte das kein Problem sein.

Man kann in der Preisklasse um 75 Euro auch einfach keinen 150 cm Echtleder-Boxsack erwarten.

Der Lieferumfang ist für diesen Preis aber sehr gut. Du bekommst den Boxsack, Boxhandschuhe, eine Stahlkette und einen Drehwirbel für dein Geld. Das ist sehr ordentlich.

Sollte dein Budget bei maximal 100 Euro liegen, kann dieser Hammer Boxsack eine gute Option sein.

Einige Kunden beklagen sich über die Belastbarkeit des Boxsacks. Solltest Du Erfahrung mit Kampfsport haben und mehr als Fitness-Boxen betreiben wollen, ist dieser Boxsack vielleicht nicht das Richtige für Dich.

Denn dieses Set richtet sich vor allem an unerfahrene Sportler, die zu Hause etwas für ihre Ausdauer tun wollen und nicht an Kickboxer in Wettkampfvorbereitung.

Positives:
  • sehr günstiger Preis
  • guter Lieferumfang
Negatives:
  • nicht für starke Kicks oder Schläge ausgelegt
  • aus Nylon

Hammer Home-Fit

Auch der Home Fit ist ein Hammer Boxsack für Anfänger und unerfahrene Sportler. Aufgrund seiner Größe und seines Gewichts, kann er vor allem auch für Teenager interessant sein.

Mit den Maßen 28 x 80 cm ist er der kleinste Boxsack in diesem Beitrag.

Das Gewicht beträgt ca. 18 kg, was wie Du bereits weißt, nicht das höchste der Gefühle ist. Solltest Du aber nach einem Boxsack für deinen 11 jährigen Sohn, oder einem Boxsack fürs Cadiotraining suchen, ist das an sich kein Problem.

Der Boxsack ist wie der Cobra aus Nylon. Die Nachteile kennst Du an dieser Stelle ja bereits. Diese Boxsäcke können reißen und eine ordentliche Schweinerei verursachen. Das muss man allerdings auch erstmal schaffen.

Dieser Boxsack bewegt sich ebenfalls in der Preisklasse um 75 Euro. Auch er wird mit Stahlkette und Drehwirbel geliefert, jedoch ohne Handschuhe.

Dein Budget sollte also um die 125 Euro betragen, damit Du anständig trainieren kannst.

Einige Kunden beschweren sich bei Amazon, dass der Boxsack nach einer gewissen Zeit gerissen ist. Auch bei diesem Produkt gilt: Nichts für Muay Thai Fighter oder erfahrene Boxer. Ihr lascht das Ding durch!

Für Teenager und Fitness-Boxer, kann der Hammer Boxsack mit dem interessanten Design jedoch trotzdem eine preisgünstige Möglichkeit für Boxsack Training zu Hause sein.

Positives:
  • ziemlich günstig
  • schöne Optik
Negatives:
  • keine Handschuhe dabei
  • ist Käufern bereits gerissen
  • nichts für fortgeschrittene Sportler

Abschließende Überlegungen

Der Black Kick eignet sich vor allem für Kick- und Thaiboxer. Für den ein oder anderen ist er unter Umständen in 30 x 120 ein wenig zu leicht, aber hierfür gibt es ja größere Modelle.

Das Boxing Set Cobra ist hingegen nicht für die Schläge und Tritte von erfahrenen Kampfsportlern ausgelegt. Sein günstiger Preis macht es vor allem für Anfänger interessant.

Der Home-Fit von Hammer hat ein interessantes Design, ist aber auch eher etwas für Teenager und Fitness-Boxer.

Ich hoffe dieser Beitrag war hilfreich und Du bist deinem Hammer Boxsack ein Stück näher gekommen. Ouzz!

Stand: September 2017
Titelbild: © Pixabay
Bilder im Beitrag: © Amazon

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